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Wir feiern Geburtstag

Bad Langensalza (dfr). Seit nunmehr 30 Jahren setzt sich der Thüringer Heilbäderverband für die Belange seiner Mitglieder in Politik und Öffentlichkeit ein, ist Sprachrohr, Unterstützer und Berater zugleich.

Den Grundstein dafür legten am 24. Juni 1991 in Bad Sulza zehn Vertreter aus Thüringer Kurorten. Verbandschef und Gründungsmitglied Johannes Hertwig erinnert sich: “Unser Ansinnen war es,  eine  kraftvolle Vereinigung zu schaffen, die sich in den Verteilerkampf einbringen sollte. Wir wollten den Heilbädern und Kurorten aus dem grünen Herzen des wiedervereinten Deutschlands einen Platz im großen Orchester sichern, damit diese eine Chance zum Mitspielen bekamen.“

Und die bekamen sie auch.

Heute sind Thüringens Heilbäder und Kurorte staatlich anerkannt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Freistaat. Sie leisten einen bedeutungsvollen Beitrag in der Gesunderhaltung der Menschen und spielen darüber hinaus im deutschlandweiten  Orchester der Heilbäder und Kurorte mit. Jährliche 2,8 Mio. Übernachtungen und rund 578.000 Ankünfte sprechen für die Attraktivität der Heilbäder und Kurorte und den Zuspruch für deren gesundheitstouristische Dienstleistung und Angebote.

Doch  zum ersten Mal in der Geschichte des Verbandes überschattet eine Krise das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben,  die den Mitgliedern,  den 16 Heilbädern und Kurorten sowie den beiden  Gesundheitseinrichtungen,  vieles abverlangt.  Die Schließung der Einrichtungen und das Ausbleiben der Gäste  treffen die Orte komplex.

Von Beginn der Corona-Pandemie an  hat die Verbandspitze mit lauter Stimme die  äußerst schwierige Situation seiner Mitglieder gegenüber der Landespolitik kommuniziert und  auf  staatliche Unterstützung gesetzt.  Ein Hilferuf, der nicht ungehört blieb.  „Wir sind sehr dankbar für die große Hilfe“, so Hertwig. Für ihn  ein Zeichen der  Anerkennung der Leistungen in den Orten. Nur mit der Unterstützung der Landesregierung ist es in den zurückliegenden  Jahren und der Zeit der Pandemie gelungen, ihre Standorte als solche zu sichern, den ländlichen Raum zu stärken, Arbeitsplätze zu erhalten  und letztendlich dem Verlust der medizinischen Versorgung entgegenzuwirken. „Umso mehr ist das 30. Gründungsjubiläum   Anlass, allen Unterstützern aus Politik und Gesellschaft, Partnern und Freunden herzlich zu danken“, betont der Verbandchef.