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Feengrottenstadt Saalfeld

Ort mit Heilstollenkurbetrieb

 

 

 

Saalfeld zählt mit seiner über 1100-jährigen Geschichte zu den ältesten Städten Thüringens. Dass die attraktive Saalestadt viel zu bieten hat, verrät schon ihr Beiname „Steinerne Chronik Thüringens“. Bei einem Streifzug durch die einstige Residenzstadt lassen sich einmalige Zeitzeugen der Thüringer Geschichte entdecken. Idyllisch gelegen im malerischen Saaletal am Rande des Thüringer Schiefergebirges und umgeben von sanften Bergen und grünen Wäldern ist Saalfeld ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen rund um die Stadt. In unmittelbarer Nähe können Sie den Thüringer Wald, die Saale-Stauseen sowie sehenswerte Burgen, Schlösser und Klöster entdecken.

 

Die Hauptattraktion der Stadt sind die „Saalfelder Feengrotten“. Sie stehen als die „farbenreichsten Schaugrotten“ der Welt im Guinness-Buch der Rekorde und haben die Stadt Saalfeld weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht. Dort, wo die Bergleute einst schwarzen Alaunschiefer abbauten, erwartet die Gäste heute eine beeindruckende Untertagewelt mit farbenprächtigen Tropfsteinen und schillernden Grottenseen. Über Tage kann man im Erlebnismuseum Grottoneum den Geheimnissen der Schaugrotten auf die Spur gehen. Hier werden spannende Fragen zu den Themen Bergbau, Tropfsteine und Mineralien nicht nur einfach beantwortet, sondern Besucher können an verschiedenen Stationen selbst experimentieren und Phänomene des Bergbaus erforschen. Der Abenteuerwald Feenweltchen - die Anderswelt der Feengrotten - lädt von Mai bis Oktober ein, die Welt der Feen und Naturgeister mit ihren drei magischen Reichen und dem Feenwipfelschloss zu entdecken. Das Feenweltchen verzaubert Groß und Klein mit spannenden Geschichten, einzigartigen Klangelementen und kreativen Spielmöglichkeiten.

 

 

Heilstollen "Emanatorium" - Deutschlands ältester Heilstollen

 

In den 1930er Jahren fanden in den Feengrotten erste Untersuchungen der Luft statt. Der Nachweis der gesundheitsfördernden Wirkung der Grubenluft führten am 10. September 1937 zur Eröffnung des Inhalations-Heilstollens Emanatorium: des ersten Heilstollens dieser Art in Deutschland.

Was sich seitdem als nebenwirkungsfreies Naturheilverfahren bewährt hat, kann heute erst recht zuverlässig wirken. In der reinen Luft des Stollens verbessert sich die Atemfunktion, wird das Immunsystem gestärkt und der Körper kommt zur Ruhe. Durch die konstant kühle Luft von 8 bis 10 Grad Celsius und die sehr hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 98 Prozent schwellen die Schleimhäute schnell ab. Die staub-, keim-, allergen-, pollen-, UV- und ozonfreie Grubenluft wirkt entzündungshemmend, schleim- und krampflösend sowie entspannend.

 

Ein Heilstollenaufenthalt eignet sich bei:

 

  • Asthma bronchiale
  • Chronische Bronchitis
  • Heuschnupfen
  • Pseudo-Krupp
  • lnfektanfälligkeit
  • geschwächten Abwehrkräften
  • anhaltendem Husten
  • chronischer Nasennebenhöhlenentzündung
  • Erschöpfungszuständen, Schlafstörungen und Stress