Heilbäder und Kurorte in Thüringen
 
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Bad Frankenhausen

 

Wie es der Name schon andeutet – die Franken hatten bei der Entstehung Bad Frankenhausens ein Wörtchen mitzureden. Angezogen von den Solequellen und dem milden Klima an den Hängen des südlichen Kyffhäusergebirges  siedelten sie sich im 7. Jh. an und begannen mit der Salzgewinnung. Im 9. Jahrhundert wurde Frankenhausen erstmals in Urkunden des Klosters Fulda erwähnt.


Ihre 1000-jährigen Geschichte  hat der Stadt wechselnde Herrschaften und Blütezeiten beschert, von denen historische Bau- und Kulturdenkmäler noch heute zeugen.

Die Heilwirkung der Sole wurde fast zufällig vor 200 Jahren von einem Frankenhäuser Arzt entdeckt. Dem fiel auf, dass sich die Arbeiter, die täglich bei der Salzgewinnung in Berührung mit der Sole standen, überdurchschnittlicher Gesundheit erfreuten. Sechs Badekabinen wurden zunächst errichtet und die verabreichten Bäder zeigten die günstigen Heilwirkungen.

 

Mit dem Bau eines Badehauses in unmittelbarer Nähe der Quelle wurde Mitte des 19. Jh. der Grundstein des Kurortes Bad Frankenhausen gelegt. Heute hält Bad Frankenhausen für Kinder und Erwachsene ein umfassendes Anwendungsprogramm bereit.

Die fluoridhaltige, magnesium- und kalziumreiche Frankenhäuser Sole wird besonders bei Atemwegs- und Hauterkrankungen sowie bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates angewandt und als Inhalation verabreicht. Das Kurmittelhaus an der Therme bietet ein umfassendes Therapieangebot sowie attraktive Wellnessangebote.

 

Die Kyffhäuser-Therme verfügt über eine großzügige Badelandschaft mit bis zum 35° warmen Soleinnenbecken und einem Soleaußenbecken. Riesenrutsche, Wildwasserkanal und andere Wasserattraktionen runden den Badespaß ab. In der Saunalandschaft mit ihren 5 Saunen und dem Saunagarten wird für Ruhe und Entspannung gesorgt.

Die Kyffhäuser-Therme und der Solewasser-Vitalpark, als Open-Air-Gesundheitspark bieten  zahlreiche Möglichkeiten an therapeutischen und Freizeit-Aktivitäten. 

Wer sich für ausgefallene Flora und Fauna interessiert, kommt in Bad Frankenhausen und dem angrenzenden Kyffhäusergebirge auf seine Kosten. Der Naturpark Kyffhäuser mit seinen Höhlen, Erdfällen, Trockentälern und unterirdischen Wasserläufen wird an seinen trockenen Gipshängen von Pflanzenarten besiedelt, die eigentlich nur in den Trockengebieten Südeuropas, der ungarischen Pußta und dem Schwarzmeergebiet beheimatet sind.

Und auch der sagenumwobene Kaiser Barbarossa ist allgegenwärtig; in den unterirdischen Höhlen des Gebirgszuges soll er angeblich seinen Tiefschlaf halten. Alle 100 Jahre erwacht er aus seinem Schlaf und lässt erforschen, ob die Raben schon aufgehört haben, um den Berg zu fliegen. Denn dann will er aus seinem Gewölbe wieder an das Tageslicht steigen, um die Deutschen zu einen...