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Thüringer Verbandschef Matthias Strejc zum Vizepräsidenten des Deutschen Heilbäderverbandes gewählt

10. 11. 2021

 

(dfr). Der Präsident des Thüringer Heilbäderverbandes Matthias Strejc ist in der Jahresmitgliederversammlung des Deutschen Heilbäderverbandes (DHV), die im Rahmen des 117. Deutschen Bädertages im Kneippkurort und Seebach Göhren am 29. Oktober 2021 stattfand, als einer der beiden Vizepräsidenten des DHV gewählt worden. Die Delegierten aus den elf bundesdeutschen Landesheilbäderverbänden und Vereinigungen sprachen dem Thüringer einstimmig ihr Vertrauen aus. Mit der Annahme der Wahl habe er sich der Herausforderung gestellt, im Prozess der Neuausrichtung des DHV mitzuwirken, sagte Strejc. Und dieser hat mit einer Reduzierung des Personals und dem Umzug der Bundesgeschäftsstelle von Berlin nach Wiesbaden bereits begonnen. Nun gelte es, die Arbeit wieder in geordneten Bahne zu lenken und den Interessenverband als solchen zu stärken, machte die Präsidentin des DHV Brigitte Goertz-Meissner in der Mitgliederversammlung deutlich. Über die Wahl des Vizepräsidenten zeigte sie sich erfreut und sieht in Matthias Strecj einen Unterstützer mit Sachverstand und Weitblick. Goertz-Meissner wurde für weitere drei Jahre mehrheitlich von der Mitgliederversammlung gewählt und damit im Amt bestätigt.

Beim Deutschen Bädertag am Vormittag schwor die Präsidentin die Bädergemeinschaft auf eine steigende Nachfrage bei ambulanten Kuren ein, der eine aktuelle Gesetzänderung  zugrunde liegt. Bislang habe es im Ermessen der Krankenkassen gelegen, ob sie dem Antragsteller eine ambulante Kur gewähren,  zumeist seien nur Selbstzahler in den Genuss einer solchen Leistung gekommen, so Goertz-Meissner. Nun handele es sich um eine Pflichtleistung der Krankenkassen, die auch Menschen mit geringerem Einkommen nutzen können, ist sie überzeugt. Zudem würden Post- und Long-Covid-Patienten bereits für eine steigende Nachfrage nach Kuren in den Heilbädern und Kurorten sorgen.

Vom Branchentreff in Göhren sei ein Impuls ausgegangen, in den Heilbädern und Kurorten, künftig wieder Angebote für  ärztlich verordnete ambulante Vorsorgemaßnahmen vorzuhalten, um  diesen Wirtschaftszweig und die Orte insgesamt  zu stärken, konstatiert der Thüringer Verbandschef.