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Anerkannte Kurformen

Die KUR umfasst ein verzweigtes System von Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen.

Für Mitglieder der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sind von Bedeutung:

 

Ambulante Vorsorgekur (auch offene Badekur genannt):

Eine Vorsorgekur soll Krankheiten verhüten, wenn die körperliche oder geistige Gesundheit bereits geschwächt ist. Die Kur dient dazu, Schlimmeres zu verhindern und hilft einem dabei, wieder richtig gesund und fit zu werden. Bei einer ambulanten Vorsorgekur kann sich der Kurende die Kureinrichtung aussuchen und seinen Aufenthalt im Kurort selbst organisieren. Gemeinsam mit dem Kurarzt werden dann die jeweiligen Anwendungen ausgewählt, dies können z.B. Moorbäder, Krankengymnastik, Massagen oder Heuauflagen sein. Eine Vorsorgekur dauert meistens um die drei Wochen.

 

Stationäre Vorsorgekur:

Auch die stationäre Vorsorgekur soll Krankheiten verhüten. Allerdings werden Sie hierbei in einer medizinischen Einrichtung wie beispielsweise einer Kurklinik untergebracht. Hier ist also für Unterkunft und Verpflegung gesorgt und es steht Ihnen rund um die Uhr Pflegepersonal zur Seite. Eine stationäre Vorsorgekur ist also dann die Richtige, wenn man nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen.

 

Kompaktkur:

Auch bei einer Kompaktkur können Sie sich Ihren Kuraufenthalt selbst organisieren. Eine grobe Zeitvorgabe ist auch möglich, die genauen Termine sind jedoch von den Einrichtungen vorgegeben. Die Behandlungen finden hier, wie der Name schon sagt, sehr kompakt statt. Eine Kompaktkur soll Ihren Kuraufenthalt möglichst effizient gestalten und Ihnen helfen, so schnell wie möglich wieder gesund zu werden. Sie dauert in der Regel drei Wochen und wird zusätzlich von Trainingsprogrammen wie z.B. Entspannungstechniken oder Ernährungsberatung begleitet. Das hilft Ihnen dabei, auch nach der Kur im Alltag weiter Gutes für Ihre Gesundheit zu tun.

 

Ambulante Reha:

Eine Rehabilitationskur ist für Menschen gedacht, die bereits krank sind oder waren und auf dem Weg der Besserung optimal unterstützt werden sollen. Hier eignet sich ein Aufenthalt in einem Kurort natürlich besonders. Dass es sich um eine ambulante Kur handelt, bedeutet auch hier, dass Sie Ihren Kuraufenthalt mit allem Drum und Dran selbst organisieren.

 

Stationäre Reha:

Bei der stationären Rehabilitationskur werden Sie anders als bei der ambulanten Kur in einer medizinischen Einrichtung untergebracht. Es steht Ihnen rund um die Uhr Pflegepersonal zur Seite. Für Unterkunft, Verpflegung und Betreuung ist also gesorgt und Sie können sich voll und ganz auf das Gesundwerden konzentrieren.

 

Anschlussheilbehandlung:

Unter einer Anschlussheilbehandlung versteht man eine besondere Form der Rehabilitationskur, die in direktem Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt durchgeführt wird.

(Quelle: Deutscher Heilbäderverband , Die Kur )