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Sole-Heilbad Heiligenstadt

 

Als Kur- und Badeort hat Heilbad Heiligenstadt eine lange Tradition. Schon 1929 wurden hier erstmals Anwendungen im Sinne Sebastian Kneipps durchgeführt, und 1950 erhielt die Stadt den Status „Heilbad“.


Seit 1995 wird in Heilbad Heiligenstadt auch eine natürliche, reichhaltige Mineralquelle genutzt. Dabei handelt es sich um eine fluor- und schwefelhaltige Thermal-Sole. Kennzeichnend für die besondere Qualität der Sole ist zum einen ihre hohe Konzentration von 27 %, zum anderen ihr Schwefelgehalt. Die spezielle Charakteristik der Sole ermöglicht vielfache Anwendungs-möglichkeiten, die sowohl auf den ambulanten als auch auf den kurklinischen Bereich abgestimmt werden können.

Mit seinem milden Berg- und Hügelklima verfügt der Ort über ein umfangreiches Kurangebot. In drei Kliniken werden vor allem Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Herz-Kreislauf-Systems, aber auch der Haut und der Atemwege sowie Arthrose, Osteoporose und Rheuma behandelt. Darüber hinaus gibt es ein spezielles Angebot für Kinderkuren.

 

Im Tal von Leine und Geislede gelegen, wird Heilbad Heiligenstadt, die Hauptstadt des Eichsfeldes, von den waldreichen Berghöhen von Iberg und Dün (ca. 450m) umschlossen.

Die 1.000jährige Stadt hat viele bekannte Persönlichkeiten angezogen: Theodor Storm arbeitete hier acht Jahre als Kreisrichter, Heinrich Heine wurde in Heiligenstadt getauft, und der berühmte Holzschnitzer Tilman Riemenschneider erblickte hier um 1460 das Licht der Welt. Geprägt wird das Stadtbild durch die drei gotischen Kirchen St. Martin, St. Marien und St. Aegidien sowie imposante barocke Bauten und hübsche Fachwerkhäuser.

Für Wanderfreunde bietet das Heilbad Heiligenstadt etwas ganz besonderes: Beim „Wandern ohne Gepäck im Eichsfeld“ werden die Koffer von Ort zu Ort transportiert. So wird der Marsch von Thüringen nach Hessen zu einem wahren Genuss. Wie einst schon Theodor Storm so treffend schrieb: „Kommen Sie nur einmal her; es ist hier in der Tat reizend zu leben!“